User-Aid – Breaking Digital Barriers
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Jede Website, die wir bauen, ist von der ersten Zeile an barrierefrei.

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Ratgeber

16. Dezember 2025 – 6 Min Lesezeit

Barrierefreiheitserklärung richtig erstellen

Barrierefreiheitserklärung richtig erstellen

Warum die Erklärung zählt

Eine Barrierefreiheitserklärung ist mehr als eine Pflichtseite im Footer. Sie zeigt Besuchenden und Partnern, wo Sie stehen, welche Lücken Sie kennen und wie Feedback ankommt. Für viele Teams ist sie der sichtbarste Teil der Dokumentation rund um BFSG und WCAG.

Eine gute Erklärung ist ehrlich, aktuell und verständlich. Eine schlechte ist generisch, veraltet oder verspricht Konformität, die die Website nicht hält. Dieser Ratgeber hilft beim Aufbau. Er ersetzt keine Rechtsberatung.

Was hinein sollte

Orientieren Sie sich an klaren Bausteinen:

  • Geltungsbereich: welche Website oder App gemeint ist
  • Status: wie barrierefrei das Angebot derzeit ist
  • Methode: wie Sie geprüft haben (Scan, manuell, Audit)
  • Bekannte Einschränkungen: konkrete Lücken, nicht nur Floskeln
  • Kontakt und Feedback: erreichbarer Weg für Hinweise
  • Stand der Erklärung: Datum der letzten Aktualisierung

Schreiben Sie in einfacher Sprache. Vermeiden Sie Copy-Paste-Texte, die zu jeder Branche passen könnten. Spezifisch wirkt glaubwürdig.

Häufige Fehler

Diese Muster schwächen Vertrauen:

  • "Wir sind vollständig konform" ohne Nachweis
  • leere Versprechen zu Fristen, die niemand trackt
  • fehlender Feedbackkanal oder nur eine generische Info-Mail ohne Prozess
  • keine Aktualisierung nach Relaunch oder großen Content-Wellen
  • Widget-Marketing als Ersatz für Status und Lückenliste

Die Erklärung ist kein Marketing-Landing. Sie ist ein Statusbericht für Menschen.

Erklärung auf einen echten Scan stützen

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So erstellen Sie sie Schritt für Schritt

  1. Messen Sie den Ist-Zustand (automatisierter Scan plus kritische Journeys).
  2. Listen Sie Blocker und bekannte Einschränkungen in Alltagssprache.
  3. Beschreiben Sie Prüfmethoden und Datum.
  4. Legen Sie Ownership für Feedback fest (wer antwortet, in welchem Zeitfenster).
  5. Veröffentlichen Sie die Seite gut auffindbar und verlinken Sie sie im Footer.
  6. Setzen Sie einen Kalender-Reminder für Updates (zum Beispiel nach Releases).

Berichte und Monitoring aus dem Dashboard helfen, Status und Lückenliste aktuell zu halten. Ein Experten-Audit kann den Nachweis stärken, wenn Sie externe Evidenz brauchen.

Pflege schlägt Perfektion

Lieber eine ehrliche Erklärung mit bekannten Lücken als eine makellose Story ohne Bezug zur Realität. Aktualisieren Sie, sobald sich der Stand ändert. So bleibt die Seite nützlich für Nutzerinnen und Nutzer und nachvollziehbar intern.

User-Aid unterstützt mit Scans, Reporting und Monitoring, damit Ihre Erklärung auf echten Daten basiert. Die Verantwortung für Inhalt und rechtliche Einordnung bleibt bei Ihnen.

Kurz: klarer Status, echte Lücken, erreichbares Feedback, aktuelles Datum. Das ist eine Barrierefreiheitserklärung, die arbeitet.

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Portrait of Robin Yildirim, Managing Director, User-Aid

Robin Yildirim

Geschäftsführung, User-Aid

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